Wer eine Spielbank besucht, hofft natürlich auf den großen Gewinn und spannende Momente am Spieltisch. Manchmal endet der Abend jedoch ganz anders als geplant durch einen plötzlichen Casino-Rauswurf, mit dem die wenigsten Gäste freiwillig rechnen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von Regelverstößen bis hin zu Verhaltensweisen, die den reibungslosen Ablauf im Haus stören.
Ein Hausverbot wird von den Betreibern meist dann ausgesprochen, wenn Gäste das Personal beleidigen, andere Spieler belästigen oder versuchen, mit verbotenen Methoden das Glück zu beeinflussen. Auch das Zählen von Karten beim Blackjack, obwohl oft nur eine geschickte Strategie, führt in vielen Spielbanken schnell zu unangenehmen Konsequenzen. Das Hausrecht erlaubt es den Betreibern schließlich, Personen ohne Angabe von Gründen den Zutritt zu verwehren.
Rechtliche Rahmenbedingungen und Hausrecht
Die rechtliche Basis für solche Maßnahmen bildet das private Hausrecht, welches den Betreibern einen sehr großen Spielraum lässt. Gäste haben keinen echten Anspruch darauf, in einer privaten Spielbank zu spielen, wenn die Betreiber das Vertrauen in sie verlieren. Wer sich jedoch ungerecht behandelt fühlt, kann im Nachhinein juristischen Rat suchen, auch wenn die Chancen auf eine Aufhebung des Hausverbots in der Regel eher gering sind.
